„Kommissar Panowski – Kein Bretagne-Krimi“
Über Liebe, Aufbruch, die Sehnsucht nach Veränderung und die verbindende Kraft der Sprache.

Manchmal beginnt eine Geschichte mit einem Abschied.
Als Axel Stamms Frau am 1. April 2026 zu einer viermonatigen Wanderung auf dem Jakobsweg aufbrach, begann für ihn eine ganz eigene Reise. Während sie vom Bodensee bis nach Finisterre an der galizischen Atlantikküste wanderte, fand er im Schreiben einen Weg, ihr trotz der Entfernung nahe zu bleiben.
Aus dieser persönlichen Erfahrung entstand sein erster Roman: „Kommissar Panowski – Kein Bretagne-Krimi“, erschienen im LITEGO Verlag.
Ein ungewöhnlicher Titel für ein Buch, dessen Entstehung von Liebe, Sehnsucht und dem Wunsch nach Veränderung geprägt ist.
Zwischen Aufbruch und Ankommen
Axel Stamm bezeichnet seinen Roman als Liebeserklärung an seine Frau und seinen Hund. Viel Autobiografisches ist darin eingeflossen. Besonders seine Frau, deren Persönlichkeit ihn wesentlich inspirierte, betrachtet er als die eigentliche Heldin seiner Geschichte.
Im Mittelpunkt stehen Fragen, die weit über das persönliche Erleben hinausreichen: Was bewegt Menschen dazu, ihre vertraute Umgebung zu verlassen? Welche Sehnsüchte begleiten einen Neuanfang? Und was bedeutet es, an einem fremden Ort ein neues Zuhause zu finden?
Dabei verzichtet Axel Stamm bewusst auf die Vorstellung, eine Geschichte müsse von einer dramatischen Katastrophe zur nächsten führen.
Ihn interessieren die menschlichen Beziehungen, die stillen Veränderungen und das, was zwischen den Zeilen geschieht.
Wenn Worte neue Welten eröffnen
Eine besondere Bedeutung besitzt für Axel Stamm die Sprache. Auf der Klappe seines Buches steht ein Satz des Philosophen Ludwig Wittgenstein:
„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“
Dieser Gedanke verbindet sein literarisches Schaffen mit einem gesellschaftlichen Anliegen: Axel Stamm hat seinen Roman veröffentlicht, um Spendengelder für die Sprachförderung sozial benachteiligter Kinder zu sammeln.
Denn Sprache bedeutet Teilhabe. Sie ermöglicht Begegnungen, schafft Verständnis und gibt Menschen die Möglichkeit, ihre Gedanken und Gefühle auszudrücken.
Auch das Ungesagte spielt dabei eine Rolle.
Mit dem Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick erinnert Axel Stamm daran: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Selbst Schweigen kann eine Botschaft enthalten.
Ein Autor mit Freude am Erzählen
Auf die Frage, was sein Werk besonders mache, antwortet Axel Stamm zurückhaltend. Er möchte sein eigenes Buch nicht bewerten und bezeichnet sich selbst als literarischen Neuling.
Gerade diese unaufgeregte Haltung macht neugierig auf den Menschen hinter dem Roman.
Das Schreiben ist für ihn weder Verpflichtung noch Selbstdarstellung. Es schenkt ihm Entspannung, Freude und die Möglichkeit, dem Alltag für eine Weile zu entfliehen.
„Es ist mein Kurzurlaub in einer anderen Welt.“
Ein besonderer Auftakt in der Galerie Ost
Am Freitag, 13. November 2026, eröffnet Axel Stamm die LANGE NACHT DER LITERATUR in der Galerie Ost.
Seine Lesung beginnt mit Gedanken über die Sprache als Weg zueinander – ein Thema, das gerade im Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Schweiz eine besondere Bedeutung besitzt.
Anschließend nimmt er das Publikum mit ausgewählten Passagen aus „Kommissar Panowski – Kein Bretagne-Krimi“ in seine literarische Welt mit. Neben einem Auszug aus dem ersten Kapitel sind zwei weitere Textstellen vorgesehen, die einen Eindruck von seinem erzählerischen Stil vermitteln.
Inmitten zeitgenössischer Kunst begegnen die Besucherinnen und Besucher einem Autor, dessen erstes Buch aus einer sehr persönlichen Erfahrung entstanden ist und zugleich einem guten Zweck dient.
Eine Frau bricht zu einer langen Reise auf. Ihr Mann beginnt zu schreiben. Und aus dem Wunsch, einander nahe zu bleiben, entsteht Literatur.
Erleben Sie Axel Stamm persönlich
Was verbirgt sich hinter dem ungewöhnlichen Titel seines Romans? Wie viel eigenes Leben steckt in seinen Figuren? Und welche Möglichkeiten eröffnet uns die Sprache, wenn wir beginnen, einander wirklich zuzuhören?
Entdecken Sie die Antworten bei einer Lesung, die persönliche Erfahrungen mit literarischer Fantasie und nachdenklichen Impulsen verbindet.
Wir freuen uns darauf, Sie zu einem außergewöhnlichen Abend mit Axel Stamm und vier weiteren literarischen Stimmen begrüßen zu dürfen.
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LANGE NACHT DER LITERATUR
Freitag, 13. November 2026
Galerie Ost – Galerie für zeitgenössische Kunst
Schöpflin-Areal,
1. + 2. Obergeschoss
79541 Lörrach-Brombach
Einlass: 19:00 Uhr
Letzter Einlass: 19:45 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Mitwirkende: Axel Stamm, Ulla Garden, Lutz Prauser, Sarah Jane und Karl Rühmann
Moderation: Dr. Claudia Octavia Mancini
Eintritt frei – Sitzplatzreservierung empfohlen.
Die Anzahl der Sitzplätze ist begrenzt.
www.galerie-ost.com
GALERIE OST – EINDRÜCKE ANDERER ART
Fünf literarische Stimmen treffen auf zeitgenössische Kunst.











