Meine Beweggründe:
Eigentlich wollte ich Germanistik studieren.
Dann kam der Zivildienst, danach die Medizin. Die Sprache hat mich trotzdem nie losgelassen; in Freiburg habe ich neben dem Medizinstudium zwei Semester Linguistik und Literaturwissenschaft belegt. Zum 50. Geburtstag habe ich mir erlaubt, daraus ein Buch zu machen. Ich bin kein Schriftsteller, sondern ein Orthopäde, der einen Roman geschrieben hat.
Dass ich die Einnahmen spende, stand von Anfang an fest. Mit snoxiwood, meinen handgefertigten Schneidebrettern, habe ich im vergangenen Jahr 11.000 Franken für gute Zwecke gesammelt. Diesmal geht der gesamte Autorenerlös zu 100 Prozent an die Sprachförderung sozial benachteiligter Kinder – in Deutschland an den Leseohren e. V. in Stuttgart, dessen rund 500 ehrenamtliche Vorlesepatinnen und Vorlesepaten Kindern vorlesen, die zu Hause kaum Bücher kennen, und in der Schweiz an a:primo in Winterthur, einen Verein, der sich der Sprachförderung sozial benachteiligter Kinder widmet. Ein Buch über Sprache, dessen Erlös Kindern zu Sprache verhilft: Das schließt für mich den Kreis.



